Deine Einträge, im Bild
Passwörter, Notizen und 2FA-Geheimnisse werden zweimal versiegelt, bevor sie das Bild überhaupt erreichen: AES-256-GCM und XChaCha20-Poly1305 übereinander, mit unabhängigen Schlüsseln. Wer das eine Siegel bricht, steht vor dem zweiten.
Wie sie ins Bild kommen
Die Daten werden in die Bildpunkte selbst geschrieben, ein winziger Anteil je Punkt — zu wenig, als dass ein Auge es sehen könnte. Das Verfahren heißt F5-Matrixkodierung. Sein Trick: Es verteilt die Daten so, dass von sieben Stellen, die es benutzen könnte, im Schnitt nur eine einzige wirklich verändert werden muss. Und je weniger verändert wird, desto weniger unterscheidet sich das Bild von einem unbearbeiteten Foto — auch für Messwerkzeuge, die genau danach suchen.
Welche Stellen benutzt werden, ergibt sich aus deinem Passwort. Ohne das Passwort weiß niemand, wo er überhaupt suchen müsste. Und es bleibt keine Kennung zurück: Nichts an der Datei verrät, dass BlindLock sie geschrieben hat.
Der Schlüssel wird gebildet, nicht gespeichert
Der Schlüssel zu deinem Tresor liegt nirgends — weder bei dir noch bei uns. Er entsteht bei jedem Öffnen neu, aus vier Teilen: deiner Trägerdatei, deinem Passwort, dem Sicherheitschip deines Computers und einem vierten Teil, den BlindLock in diesem Moment beim Lizenzserver abholt. Dieser vierte Teil ist eine Zufallszahl, die für sich genommen nichts bedeutet. Sie liegt bei uns, nicht bei dir: Dein Rechner holt sie bei jedem Öffnen frisch ab und behält sie nicht.
Fehlt einer der vier Teile, kommt keine Fehlermeldung. Es entsteht ein Schlüssel, der einfach nicht passt.
Zu uns geht dabei nur die Frage, ob deine Lizenz gültig ist und welche Fassung du installiert hast. Was in deinem Tresor liegt, erfährt unser Server nie — das verlässt deinen Computer nicht.
Und wenn unser Server einmal nicht erreichbar ist, sperrt dich das nicht aus. Beim letzten Öffnen hat er deinem Gerät einen Passierschein mitgegeben, der sieben Tage gilt. So lange öffnet BlindLock auch ohne Internet.
Größere Dateien liegen woanders
Dateien liegen in eigenen verschlüsselten Containern mit ChaCha20-Poly1305, geöffnet mit deinem Passwort, hardware-versiegelt an den Sicherheitschip deines Computers. Die Größe eines Containers legst du beim Anlegen selbst fest.